24 | Proverbs | 26

Proverbs 25

1

Dies sind auch Sprüche Salomos, die hinzugesellt haben die Manner Hiskias, des Konigs Judas. BSB

2

Es ist Gottes Ehre, eine Sache verbergen; aber der Konige Ehre ist’s, eine Sache erforschen. BSB

3

Der Himmel ist hoch und die Erde tief; aber der Konige Herz ist unerforschlich. BSB

4

Man tue den Schaum vom Silber, so wird ein rein Gefaß draus. BSB

5

Man tue gottlos Wesen vom Konige, so wird sein Thron mit Gerechtigkeit bestatiget. BSB

6

Prange nicht vor dem Konige und tritt nicht an den Ort der Großen. BSB

7

Denn es ist dir besser, daß man zu dir sage: Tritt hie herauf! denn daß du vor dem Fursten geniedriget wirst, daß deine Augen sehen müssen. BSB

8

Fahre nicht bald heraus zu zanken; denn was willst du hernach machen, wenn du deinen Nachsten geschandet hast? BSB

9

Handle deine Sache mit deinem Nachsten und offenbare nicht eines andern Heimlichkeit, BSB

10

auf daß dir’s nicht übel spreche, der es horet, und dein boses Gerucht nimmer ablasse. BSB

11

Ein Wort, geredet zu seiner Zeit, ist wie guldene Apfel in silbernen Schalen. BSB

12

Wereinen Weisen straft, der ihm gehorcht, das ist wie ein gulden Stirnband und gulden Halsband. BSB

13

Wie die Kalte des Schnees zur Zeit der Ernte, so ist ein getreuer Bote dem, der ihn gesandt hat und erquickt seines Herrn Seele. BSB

14

Wer viel geredet und halt nicht, der ist wie Wolken und Wind ohne Regen. BSB

15

Durch Geduld wird ein Furst versohnet, und eine linde Zunge bricht die Hartigkeit. BSB

16

Findest du Honig, so iß sein genug, daß du nicht zu satt werdest und speiest ihn aus. BSB

17

Entzeuch deinen Fuß vom Hause deines Nachsten, er mochte dein überdrüssig und dir gram werden. BSB

18

Wer wider seinen Nachsten falsch Zeugnis redet, der ist ein Spieß, Schwert und scharfer Pfeil. BSB

19

Die Hoffnung des Verachters zur Zeit der Not ist wie ein fauler Zahn und gleitender Fuß. BSB

20

Wer einem bosen Herzen Lieder singet, das ist wie ein zerrissen Kleid im Winter und Essig auf der Kreide. BSB

21

Hungert deinen Feind, so speise ihn mit Brot; durstet ihn, so tranke ihn mit Wasser. BSB

22

Denn du wirst Kohlen auf sein Haupt haufen; und der HERR wird dir’s vergelten. BSB

23

Der Nordwind bringet Ungewitter, und die heimliche Zunge macht sauer Angesicht. BSB

24

Es ist besser im Winkel auf dem Dache sitzen denn bei einem zankischen Weibe in einem Hause beisammen. BSB

25

Ein gut Gerucht aus fernen Landen in wie kalt Wasser einer durstigen Seele. BSB

26

Ein Gerechter, der vor einem Gottlosen fallt, ist wie ein trüber Brunnen und verderbte Quelle. BSB

27

Wer zu viel Honig isset, das ist nicht gut; und wer schwere Dinge forschet, dem wird’s zu schwer. BSB

28

Ein Mann, der seinen Geist nicht halten kann, ist wie eine offene Stadt ohne Mauern. BSB


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