2 | Ecclesiastes | 4

Ecclesiastes 3

1

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel hat seine Stunde. BSB

2

Geboren werden, Sterben, Pflanzen, Ausrotten, das gepflanzt ist, BSB

3

Würgen, Heilen, Brechen, Bauen, BSB

4

Weinen, Lachen, Klagen, Tanzen, BSB

5

Steine zerstreuen, Steine sammeln, Herzen, Fernen von Herzen, BSB

6

Suchen, Verlieren, Behalten, Wegwerfen, BSB

7

Zerreifien, Zunahen, Schweigen, Reden, BSB

8

Lieben, Hassen, Streit, Friede hat seine Zeit. BSB

9

Man arbeite, wie man will, so kann man nicht mehr ausrichten. BSB

10

Dahersah ich die Muhe, die Gott den Menschen gegeben hat, daß sie drinnen geplagt werden. BSB

11

Er aber tut alles fein zu seiner Zeit und lalit ihr Herz sich angsten, wie es gehen solle in der Welt; denn der Mensch kann doch nicht treffen das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende. BSB

12

Darum merkte ich, daß nichts Besseres drinnen ist, denn frdhlich sein und ihm gutlich tun in seinem Leben. BSB

13

Denn eine jeglicher Mensch, der da isset und trinkt und hat guten Mut in all seiner Arbeit, das ist eine Gabe Gottes. BSB

14

Ich merkte, daß alles, was Gott tut, das bestehet immer; man kann nichts dazutun noch abtun; und solches tut Gott, daß man sich vor ihm furchten soil. BSB

15

Was Gott tut, das stehet da; und was er tun will, das muli werden; denn er trachtet und jagt ihm nach. BSB

16

Weitersah ich unter der Sonne Stattedes Gerichts, da war ein gottlos Wesen, und Statte der Gerechtigkeit, da waren Gottlose. BSB

17

Da dachte ich in meinem Herzen: Gott muli richten den Gerechten und Gottlosen; denn es hat ailes Vornehmen seine Zeit und alle Werke. BSB

18

Ich sprach in meinem Herzen von dem Wesen der Menschen, darin Gott anzeigt und lalit es ansehen, als waren sie unter sich selbst wie das Vieh. BSB

19

Denn es gehet dem Menschen wie dem Vieh: wie dies stirbt, so stirbt er auch, und haben alle einerlei Odem; und der Mensch hat nichts mehr denn das Vieh; denn es ist alles eitel. BSB

20

Es fahret alles an einen Ort; es ist alles von Staub gemacht und wird wieder zu Staub. BSB

21

Wer weili, ob der Odem der Menschen aufwarts fahre und der Odem des Viehes unterwarts unter die Erde fahre? BSB

22

Darum sah ich, daß nichts Besseres ist, denn daß ein Mensch frohlich sei in seiner Arbeit; denn das ist sein Teil. Denn wer will ihn dahin bringen, daß er sehe was nach ihm geschehen wird? BSB


2 | Ecclesiastes | 4