5 | Song of Solomon | 7
Song of Solomon 6
1
Wo ist denn dein Freund hingegangen, o du Schonste unter den Weibern? Wo hat sich dein Freund hingewandt? So wollen wir mit dir ihn suchen. BSB
2
Mein Freund ist hinabgegangen in seinen Garten, zu den Wurzgartlein, daß er sich weide unter den Garten und Rosen breche. BSB
3
Mein Freund ist mein, und ich bin sein, der unter den Rosen sich weidet. BSB
4
Du bist schon, meine Freundin, wie Thirza, lieblich wie Jerusalem, schrecklich wie Heerspitzen. BSB
5
Wende deine Augen von mir, denn sie machen mich brunstig. Deine Haare sind wie eine Herde Ziegen, die auf dem Berge Gilead geschoren sind. BSB
6
Deine Zahne sind wie eine Herde Schafe, die aus der Schwemme kommen, die allzumal Zwillinge tragen, und ist keins unfruchtbar unter ihnen. BSB
7
Deine Wangen sind wie ein Ritz am Granatapfel zwischen deinen Zopfen. BSB
8
Sechzig ist der Koniginnen und achtzig der Kebsweiber, und der Jungfrauen ist keine Zahl. BSB
9
Aber eine ist meine Taube, meine Fromme, eine ist ihrer Mutter die Liebste, und die Auserwahlte ihrer Mutter. Da sie die Tochter sahen, preiseten sie dieselbige selig; die Koniginnen und die Kebsweiber lobten sie. BSB
10
Wer ist, die hervorbricht wie die Morgenrote, schon wie der Mond, auserwahlt wie die Sonne, schrecklich wie die Heerspitzen? BSB
11
Ich bin hinab in den Nuftgarten gegangen, zu schauen die Strauchlein am Bach, zu schauen, ob der Weinstock bluhete, ob die Granatapfel gruneten. BSB
12
Meine Seele wuftte es nicht, daß er mich zum Wagen Ammi-Nadibs gesetzt hatte. BSB
5 | Song of Solomon | 7