6 | Song of Solomon | 8

Song of Solomon 7

1

Kehre wieder, kehre wieder, o Sulamith! Kehre wieder, kehre wieder, daß wir dich schauen! Was sehet ihr an Sulamith? Den Reigen zu Mahanaim. BSB

2

Wie schon ist dein Gang in den Schuhen, du Furstentochter! Deine Lenden stehen gleich aneinanderwie zwo Spangen, die des Meisters Hand gemacht hat. BSB

3

Dein Nabel istwie ein runder Becher, dem nimmer Getrank mangelt. Dein Bauch istwie ein Weizenhaufen, umsteckt mit Rosen. BSB

4

Deine zwo Brüste sind wie zwei junge Rehzwillinge. BSB

5

Dein Hals istwie ein elfenbeinerner Turm. Deine Augen sind wie die Teiche zu Hesbon, am Tor Bathrabbim. Deine Nase istwie der Turm auf Libanon, der gegen Damaskus siehet. BSB

6

Dein Haupt stehet auf dir wie Karmel. Das Haar auf deinem Haupt ist wie der Purpur des Konigs in Falten gebunden. BSB

7

Wie schon und wie lieblich bist du, du Liebe in Wollusten! BSB

8

Deine Lange ist gleich einem Palmbaum und deine Brüste den Weintrauben. BSB

9

Ich sprach: Ich muß auf den Palmbaum steigen und seine Zweige ergreifen. Laß deine Brüste sein wie Trauben am Weinstock und deiner Nase Geruch wie Apfel BSB

10

und deine Kehle wie guter Wein, der meinem Freunde glatt eingehe und rede von fernigem. BSB

11

Mein Freund ist mein und er halt sich auch zu mir. BSB

12

Komm, mein Freund, lali uns aufs Feld hinausgehen und auf den Dorfern bleiben, BSB

13

daß wirfrühe aufstehen zu den Weinbergen, daß wir sehen, ob der Weinstock blühe und Augen gewonnen habe, ob die Granatapfelbaume ausgeschlagen sind; da will ich dir meine Brüste geben. BSB

14

Die Lilien geben den Geruch, und vor unserer Tür sind allerlei edle Früchte. Mein Freund, ich habe dir beide, heurige und fernige, behalten. BSB


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