19 | Luke | 21

Luke 20

1

Und es begab sich der Tage einen, da er das Volk lehrete im Tempel und predigte das Evangelium, da traten zu ihm die Hohenpriester und Schriftgelehrten mit den Altesten BSB

2

und sagten zu ihm und sprachen: Sage uns, aus was fur Macht tust du das? Oder wer hat dir die Macht gegeben? BSB

3

Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Ich will euch auch ein Wort fragen, saget mir’s: BSB

4

Die Taufe des Johannes, war sie vom Himmel Oder von Menschen? BSB

5

Sie aber gedachten bei sich selbst und sprachen: Sagen wir, vom Himmel, so wird er sagen: Warum habt ihr ihm denn nicht geglaubt? BSB

6

Sagen wir aber, von Menschen, so wird uns alles Volk steinigen, denn sie stehen darauf, daß Johannes ein Prophet sei. BSB

7

Und sie antworteten, sie wuftten’s nicht, wo sie her ware. BSB

8

Und Jesus sprach zu ihnen: So sage ich euch auch nicht, aus was fur Macht ich das tue. BSB

9

Er fing aber an zu sagen dem Volk dieses Gleichnis: Ein Mensch pflanzte einen Weinberg und tat ihn den Weingartnern aus und zog uber Land eine gute Zeit. BSB

10

Und zu seiner Zeit sandte er einen Knecht zu den Weingartnern, daß sie ihm gaben von der Frucht des Weinberges. Aber die Weingartner staupten ihn und lieften ihn leer von sich. BSB

11

Und uber das sandte er noch einen andern Knecht; sie aber staupten denselbigen auch und hohneten ihn und lieften ihn leer von sich. BSB

12

Und uber das sandte erden dritten; sie aber verwundeten den auch und stieften ihn hinaus. BSB

13

Da sprach der Herr des Weinberges: Was soil ich tun? Ich will meinen lieben Sohn senden; vielleicht, wenn sie den sehen, werden sie sich scheuen. BSB

14

Da aber die Weingartner den Sohn sahen, dachten sie bei sich selbst und sprachen: Das ist der Erbe; kommt, lasset uns ihn toten, daß das Erbe unser sei! BSB

15

Und sie stieften ihn hinaus vor den Weinberg und toteten ihn. Was wird nun der Herr des Weinberges denselbigen tun? BSB

16

Erwird kommen und diese Weingartner umbringen und seinen Weinberg andern austun. Da sie das horeten, sprachen sie: Das sei feme! BSB

17

Er aber sah sie an und sprach: Was ist denn das, das geschrieben stehet: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein worden? BSB

18

Welcher auf diesen Stein fallt, der wird zerschellen; aufwelchen aber er fallt den wird er zermalmen. BSB

19

Und die Hohenpriester und Schriftgelehrten trachteten danach, wie sie die Hande an ihn legten zu derselbigen Stunde, und furchteten sich vor dem Volk; denn sie vernahmen, dafi er auf sie dieses Gleichnis gesagt hatte. BSB

20

Und sie hielten auf ihn und sandten Laurer aus, die sich stellen sollten, als waren sie fromm, auf daß sie ihn in der Rede fingen, damit sie ihn uberantworten konnten der Obrigkeit und Gewalt des Landpflegers. BSB

21

Und sie fragten ihn und sprachen: Meister, wir wissen, daß du aufrichtig redest und lehrest und achtest keines Menschen Ansehen, sondern du lehrest den Weg Gottes recht. BSB

22

Ist’s recht, daß wir dem Kaiser den Scholi geben Oder nicht? BSB

23

Er aber merkte ihre List und sprach zu ihnen: Was versuchet ihr mich? BSB

24

Zeiget mir den Groschen; wes Bild und Uberschrift hat er? Sie antworteten und sprachen: Des Kaisers. BSB

25

Er aber sprach zu ihnen: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist. BSB

26

Und sie konnten sein Wort nicht tadeln vor dem Volk und verwunderten sich seiner Antwort und schwiegen stille. BSB

27

Da traten zu ihm etliche der Sadduzaer, welche da halten, es sei kein Auferstehen, und fragten ihn BSB

28

und sprachen: Meister, Mose hat uns geschrieben: So jemands Bruder stirbt, der ein Weib hat, und stirbt erblos, so soli sein Bruder das Weib nehmen und seinem Bruder einen Samen erwecken. BSB

29

Nun waren sieben Bruder. Der erste nahm ein Weib und starb erblos. BSB

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Und der andere nahm das Weib und starb auch erblos. BSB

31

Und der dritte nahm sie. Desselbigengleichen alle sieben und lielien keine Kinder und starben. BSB

32

Zuletzt nach alien starb auch das Weib. BSB

33

Nun in der Auferstehung, wessen Weib wird sie sein unter denen? Denn alle sieben haben sie zum Weibe gehabt. BSB

34

Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Die Kinder dieser Welt freien und lassen sich freien; BSB

35

welche aberwurdig sein werden, jene Welt zu erlangen und die Auferstehung von den Toten, die werden weder freien noch sich freien lassen. BSB

36

Denn sie konnen hinfort nicht sterben; denn sie sind den Engeln gleich und Gottes Kinder, dieweil sie Kinder sind der Auferstehung. BSB

37

Dali aber die Toten auferstehen, hat auch Mose gedeutet bei dem Busch, da er den Herrn heiliet Gott Abrahams und Gott Isaaks und Gott Jakobs. BSB

38

Gott aber ist nicht der Toten, sondern der Lebendigen Gott; denn sie leben ihm alle. BSB

39

Da antworteten etliche der Schriftgelehrten und sprachen: Meister, du hast recht gesagt. BSB

40

Und sie durften ihn fürder nichts mehr fragen. BSB

41

Er sprach aber zu ihnen: Wie sagen sie, Christus sei Davids Sohn? BSB

42

Und er selbst, David, spricht im Psalmbuch: Der Herr hat gesagt zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, BSB

43

bis daß ich lege deine Feinde zum Schemel deiner Fülie. BSB

44

David nennet ihn einen Herrn, wie ist er denn sein Sohn? BSB

45

Da aber alles Volk zuhorete, sprach er zu seinen Jungern: BSB

46

Hutet euch vor den Schriftgelehrten, die da wollen einhertreten in langen Kleidern und lassen sich gerne grufien auf dem Markte und sitzen gerne obenan in den Schulen und uber Tisch. BSB

47

Sie fressen der Witwen Hauser und wenden lange Gebete vor; die werden desto schwerere Verdammnis empfangen. BSB


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