3 | Galatians | 5

Galatians 4

1

Ich sage aber, solange der Erbe ein Kind ist, so ist unter ihm und einem Knechte kein Unterschied, ob er wohl ein Herr ist aller Guter, BSB

2

sondern er ist unter den Vormundern und Pflegern bis auf die bestimmte Zeit vom Vater. BSB

3

Also auch wir, da wir Kinder waren, waren wir gefangen unter den aufierlichen Satzungen. BSB

4

Da aber die Zeit erfullet ward, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einem Weibe und unter das Gesetz getan, BSB

5

auf daß er die, so unter dem Gesetz waren, erlosete, daü wir die Kindschaft empfingen. BSB

6

Weil ihr denn Kinder seid, hat Gott gesandt den Geist seines Sohnes in eure Herzen, der schreiet: Abba, lieber Vater! BSB

7

Also ist nun hier kein Knecht mehr, sondern eitel Kinder. Sind’s aber Kinder, so sind’s auch Erben Gottes durch Christum. BSB

8

Aber zu der Zeit, da ihr Gott nicht erkanntet, dientet ihr denen, die von Natur nicht Gotter sind. BSB

9

Nun ihr aber Gott erkannt habt, ja vielmehr von Gott erkannt seid, wie wendet ihr euch denn urn wieder zu den schwachen und durftigen Satzungen, welchen ihr von neuem an dienen wollt? BSB

10

Ihr haltet Tage und Monden und Feste und Jahrzeiten. BSB

11

Ich furchte fur euch, daß ich nicht vielleicht umsonst habe an euch gearbeitet. BSB

12

Seid doch wie ich, denn ich bin wie ihr. Liebe Bruder, ich bitte euch, ihr habt mir kein Leid getan. BSB

13

Denn ihrwisset, daß ich euch in Schwachheit nach dem Fleisch das Evangelium geprediget habe zum erstenmal. BSB

14

Und meine Anfechtungen, die ich leide nach dem Fleisch, habt ihr nicht verachtet noch verschmahet, sondern als einen Engel Gottes nahmet ihr mich auf, ja als Christum Jesum. BSB

15

Wie waret ihr dazumal so selig! Ich bin euer Zeuge, daß, wenn es moglich gewesen ware, ihr hattet eure Augen ausgerissen und mirgegeben. BSB

16

Bin ich denn also euer Feind worden, daß ich euch die Wahrheit vorhalte? BSB

17

Sie eifern urn euch nicht fein, sondern sie wollen euch von mir abfallig machen, daß ihr urn sie sollt eifern. BSB

18

Eifern ist gut, wenn’s immerdar geschiehet urn das Gute und nicht allein, wenn ich gegenwartig bei euch bin. BSB

19

Meine lieben Kinder, welche ich abermal mit Angsten gebare, bis daß Christus in euch eine Gestalt gewinne. BSB

20

Ich wollte aber, daß ich jetzt bei euch ware, und meine Stimme wandeln konnte, denn ich bin irre an euch. BSB

21

Saget mir, die ihr unter dem Gesetz sein wolit: Habt ihr das Gesetz nicht gehoret? BSB

22

Denn es stehet geschrieben, daß Abraham zween Sohne hatte, einen von der Magd, den andern von der Freien. BSB

23

Aber der von der Magd war, ist nach dem Fleisch geboren; der aber von der Freien, ist durch die Verheiftung geboren. BSB

24

Die Worte bedeuten etwas. Denn das sind die zwei Testamente, eines von dem Berge Sinai, das zur Knechtschaft gebieret, welches ist die Hagar. BSB

25

Denn Hagar heiftet in Arabien der Berg Sinai und langet bis gen Jerusalem, das zu dieser Zeit ist, und ist dienstbar mit seinen Kindern. BSB

26

Aber das Jerusalem, das droben ist, das ist die Freie, die ist unser aller Mutter. BSB

27

Denn es stehet geschrieben: Sei frohlich, du Unfruchtbare, die du nicht gebierest, und brich hervor und rufe, die du nicht schwanger bist! Denn die Einsame hat viel mehr Kinder, denn die den Mann hat. BSB

28

Wir aber, liebe Bruder, sind Isaak nach der Verheiftung Kinder. BSB

29

Aber gleichwie zu der Zeit, der nach dem Fleisch geboren war, verfolgete den, der nach dem Geist geboren war, also gehet es jetzt auch. BSB

30

Aber was spricht die Schrift? Stoft die Magd hinaus mit ihrem Sohn! Denn der Magd Sohn soli nicht erben mit dem Sohn der Freien. BSB

31

So sind wir nun, liebe Bruder, nicht der Magd Kinder, sondern der Freien. BSB


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